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Sonnwendzeit – Orakelzeit
28 Jun

In der Sonnwendzeit wird nicht nur gefeiert, sondern auch fleißig Orakel gelesen. Den Margeriten und Gänseblümchen werden die Blütenblättchen ausgezupft, um zu erfahren, ob man geliebt wird. Die Bauern haben allerlei Regeln und Lostage. Gestern war zum Beispiel einer: Siebenschläfer. Es heißt, dass das Wetter für 7 Wochen so bleibt, wie es gestern war. Also ich bin zufrieden. Aber es gibt ja diese Kalenderreform, nach welcher einfach 10 Tage gestrichen wurden, damit der Kalender wieder mit dem Frühlingsanfang übereinstimmt. Der sehr ungenaue Julianische Kalender wurde zum weniger ungenauen Gregorianischen Kalender. Demnach wäre Siebenschläfer erst in 10 Tagen. Wir dürfen gespannt sein – ich werde mir das gestrige Wetter merken und das Wetter am 7. Juli beobachten und schauen, was sich in den nächsten 7 bzw. 8 Wochen am Himmel so tut.

Sonnwend-Kräuter und Sonnwend-Buschen

Ich habe viele Rückmeldungen auf den letzten Kräuterbrief bekommen, unter anderem mit der Bitte, den Unterschied zwischen Sonnwendbuschen und den Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt – dem Beginn des Frauendreißigst zu erklären. Das mache ich gerne!

Die typischen Sonnwendkräuter sind von Region zu Region verschieden. Im Grunde handelt es sich hier um Kräuter, die gerade blühen und zugleich Unwetter und Unheil abwenden sollen. Darum ging es in dieser Zeit – die Ernte, die gerade im Gange war oder unmittelbar bevor stand, soll nicht durch Unwetter, Hagel oder „Verhexung“ zerstört werden. So sammelte man klassische Abwehrpflanzen wie Alant, Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß, Königskerze, Rainfarn, Ehrenpreis und so weiter und band aus jeweils 7 oder 9 verschiedenen Kräutern einen Buschen – also einen Strauß.

Nahte ein Gewitter so warf man einen Teil des Buschens in das Herdfeuer um so das Unheil ab zu wehren und die Ernte zu retten. Mancherortens band man auch einen Gewitterräucherstab aus den Kräutern und ging bei Gefahr um Haus und Hof.

Bei uns kam der Gewitterräucherstab heuer schon am 23. zum Einsatz. Es wollte ein Hagel kommen und den konnte ich einfach nicht gebrauchen – die Kräuter stehen in voller Blüte und das Gemüse ist kurz vor der Ernte….es gab dann auch nur Gewitter und Regen.

Diese besagten Kräuter wehren aber nicht nur Gewitter & Co ab – man kann sich aus ihnen auch eine schöne Mischung zusammenstellen und sie zum Beispiel gegen Mobbing oder auch bei Streitigkeiten in der Familie verräuchern. Diese Pflanzen nehmen die Spannung aus der Atmosphäre und man spürt das auch!

Der Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt wurde als Haus- und Hofapotheke für den kommenden Winter gesammelt und gesegnet. Doch dazu mehr in einem der August-Blogs!

 

Was es sonst noch zu tun gibt

Die letzten Holunderblüten habe ich noch rasch in Jojobaöl angesetzt. Dieses herrlich duftende Öl eignet sich sehr gut als Salbengrundlage für strapazierte, rissige, gestresste Haut. Auch Kamillenöl habe ich angesetzt. Kamille ist entzündungshemmend und sehr hautfreundlich.

Mein Jasmin-Öl, das ich gleich nach dem Urlaub angesetzt habe, riecht leider gar nicht nach Jasmin. Trotz guter Pflege (täglich lüften und schütteln), ist es nicht so gut gelungen – ich werde noch eine Woche warten und dann schauen, was daraus geworden ist.

In unserem Garten gibt es einen sagenhaften Radieschen-Boom! Radieschen wohin man schaut – und die sind lecker!!!! Aber es ist jetzt höchste Zeit sie zu ernten, bevor sie holzig werden. Bin schon fleißig beim Verteilen – soviele Radieschen weg zu futtern schafft unsere Familie nicht. Dabei sind sie so gesund! Sie entwässern und unterstützen die Verdauung, nebenbei wirken sie antibakteriell und sind krebshemmend. Regelmäßiger Verzehr soll die Symptome bei Bronchitis lindern. Diese Wirkung entfalten die kleinen Wunderkugeln durch die enthaltenen Senfölglycoside, die machen sie auch so schön scharf.

Heute musste ich mich von ein paar Borretschpflanzen verabschieden. Der Gute wuchert überall herum und lässt den Malven, dem Salbei und auch den Rosen fast keinen Platz mehr. Einzig Herrn Alant scheint das Gewusel um seine Beine nichts aus zu machen. Ja und auch Herr Baldrian versteht es, sich den Wilden mit den blauen Augen vom Leibe zu halten. Er scheint eine Aura um sich zu haben, die ihn schützt. Aus seiner Wurzel kann man einen Tee oder eine Tinktur machen, beide wirken stark beruhigend aber NICHT schlaffördernd, er regt das Träumen an. Wenn dich etwas beschäftigt, was in der Zukunft liegt, wenn dich etwas belastet und dich nicht mehr los lässt, dann ist Baldrian die richtige Wahl. Liegt diese Thematik jedoch in der Vergangenheit, so hilft Hafer als Tee oder auch als Tinktur.

Ach ich liebe diese Ansammlung der verschiedensten Pflanzendevas in meinem Garten! 

Bei uns ist es jetzt auch an der Zeit, die Knospen und Blüten vom Johanniskraut zu ernten. Ich setze damit immer das heilsame Johanniskraut- oder Rotöl an. Wenn es einen Monat in der Sonne oder in der Wärme steht, dann nimmt es den wundervollen, blutroten Farbton an. Diese Farbe kommt vom Hypericin, das zugleich auch einer der wichtigsten Wirkstoffe im Johanniskraut ist. Dieses Öl kann man wunderbar als Massageöl bei Verspannungen und Muskelschmerzen einsetzen. Es eignet sich auch bei kleinen Hautverletzungen, vor allem aber auch bei Verbrennungen und Sonnenbrand. Im Winter, wenn wir aufgrund des Sonnen- und Lichtmangels manchmal in eine verstimmte Phase rutschen, holt uns der Johanniskraut-Blüten-Tee wieder aus der Lethargie. Aber auch ein Tropfen des Öls auf ein Stück Brot geträufelt und gut eingespeichelt genossen, bringt die Sonne in den Magen und in den ganzen Körper!

Bei übermäßigem Genuss muss man aufpassen: Johanniskraut kann Lichtempfindlichkeit verursachen und es kann die Wirksamkeit mancher Medikamente (zB Anti-Baby-Pille) beeinflussen – das heisst verstärken oder abschwächen.

 

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09 Mai

Was für eine Freude! Im „Der Stubaier“ ist ein schöner Artikel über die Kräuterweise erschienen! Lest selbst:
Kräuterweise in Der Stubaier

Darüber hinaus sind im Veranstaltungskalender der Kräuterweise des Tourismusverband Stubai alle Termine von Mai bis Oktober ersichtlich!
Ich freu mich 🙂

Und dann ist heut noch was ins Haus geflattert….Kräuterweise Flyer – die gibt´s ab sofort bei mir und im TVB Neustift. Gerne dürfen sie verteilt werden!

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Entschlacken
12 Apr

Entschlacken ist ja neuerdings nicht mehr nur im Frühling ein Thema. Nein. Man entschlackt im Sommer, im Herbst, ja und im Winter muss man auch entschlacken, was denn sonst? Aber wie sinnvoll ist es zu jeder Zeit im Jahr zu entschlacken? Wie sinnvoll ist es überhaupt, den Körper von diesen sogenannten Schlackstoffen zu befreien? Was sind das eigentlich für Stoffe?

Vor langer Zeit habe ich mal gelesen, dass sich der Körper schon selbst reinigt. Ansonsten würden wir alle im Alter von ca. 15 Jahren sterben. So lange ist ein normaler, ansonsten gesunder Körper in der Lage, mit diesen Ablagerungen fertig zu werden. Diese Überlegung hat was für sich. Immerhin gibt es ziemlich viele über 15jährige Menschen auf der Welt. Wie ihr Gesundheitszustand aussieht steht auf einem anderen Blatt. Es ist nämlich schon so, dass unser Körper anderen Stoffen ausgesetzt ist, als noch vor 50 Jahren. Man denke hier nur an die ganzen Zusatzstoffe wie künstliche Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Weichmacher, Härter, Micropartikel, Füllstoffe und was es nicht noch alles gibt in unserer Nahrung. Das selbe (und noch viel mehr) gibts natürlich auch in unserer Kosmetik, in unseren Hygieneartikeln, in den Waschmitteln und in der Kleidung. Mit all diesen großteils synthetischen Stoffen muss sich unser Körper tagtäglich befassen. Das meiste davon kennt er nicht und kann es nicht verstoffwechseln. So werden sie – bestenfalls – über Lunge, Haut und Ausscheidungsorgane ausgeschieden. Diese Partikel, die nicht ausgeschieden werden, werden im Gewebe – meist im Fettgewebe – gelagert. In jeder einzelnen Zelle befindet sich also dieser Müll (etwas feiner ausgedrückt: Schlackstoffe). Was diese „Fremdkörper“ in unserem Organismus anstellen können, ist vielfältig und reicht von Autoimmunkrankheiten wie Allergien usw. bis hin zu Krebs.

Und NUN kommt das ENTSCHLACKEN ins Spiel! Es gibt unzählige Bücher und Workshops in denen das richtige Fasten und Entschlacken mehr oder weniger gut gelehrt wird. Es gibt massenweise Tees, Tinkturen und Mittelchen mit oder leider auch ohne Wirkung. Auf das richtige Fasten und Entschlacken gehe ich hier nicht weiter ein. Dass es wichtig ist, ist für mich ausser Frage. Der Zeitpunkt ist im Frühjahr sicherlich am besten gewählt, da der gesamte Organismus auf loslassen gestimmt ist. Ausserdem wachsen gerade jetzt jene Kräutlein, die zum Entschlacken und Fasten geradezu prädestiniert sind. Ich denke hier nur an Löwenzahn, Gundelrebe, Giersch, Bärlauch und unendlich viel mehr. Man kann sie essen, als Tee zu bereiten, in den Salat oder auch als Tropfen zu sich nehmen. Hier empfehle ich besonders die „Kräuterweise-Entschlacken-Tropfen“. Alle „Zauberkräuter“ sind hier harmonisch und im rechten Verhältnis vereint. 3x täglich 25 Tropfen während einer Entschlackungskur oder auch einfach einmal so zwischendurch für 2-3 Wochen eingenommen, mobilisieren sie eingelagerte Schadstoffe. Zum Abtransport muss jedoch immer zusätzlich Chlorella-Alge oder Heilerde eingenommen werden. Nur so werden die gelösten Schlacken im Darm gebunden und ausgeschieden. Passiert das nicht, so besteht die Gefahr, dass sich diese wieder einlagern.

Und nun – viel Spaß beim Schadstoffe-loswerden!

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Wozu verwende ich….die Kräuterspezerey-Marmelade?
02 Jul

– Marmeladen schmierst du am besten einfach mit Butter aufs Brot

– du kannst aber auch zB eine Hollerblütenroulade machen (Biskuitroulade mit Hollerblütenzucker und Hollerblüten-Apfelgelee)

– Die Besoffenen Beeren sind guuuuut in einem Omelette

– Hagebuttenmarmelade stärkt die Abwehrkräfte. Hagebutten sind ein großartiger Vitamin C Lieferant

– das Vogelbeer-Apfelgelee schmeckt angenehm fruchtig und nur leicht herb, du kannst es zur Jause, Käsejause oder zu Fleisch genießen (ähnlich wie Preiselbeeren)

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Wozu verwende ich…die Kräuterspezerey-Liköre?
02 Jul

– Liköre genießt du am Besten mit einer guten Freundin und plauderst über wichtige Sachen

– den Weihnachtspunsch kann man auch in einer etwas verschärften Form zaubern

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Wozu verwende ich…die Kräuterspezerey-Zuckerkreationen?
02 Jul

– Rosenzucker schmeckt gut in Verbindung mit anderen Rosengewächsen (Marille, Äpfel, Erdbeeren, usw)

– Lavendelzucker in einen aromatischen Kräutertee geben und genießen

– Hollerzucker in die Roulade oder auch als sinnvolle Zugabe in einen Erkältungstee

– Zimtzucker auf den Schmarrn, Omelette oder Milchreis. Keksl damit verfeinern

– alle Zucker geben Obstsalaten den letzten Schliff

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Wozu verwende ich…die Kräuterspezerey-Salzkreationen?
02 Jul

– Rosensalz ist sehr edel und passt gut zu Wild oder in einen Wildkräutersalat. Die Rose hat eine ausgleichende Wirkung.

– Blütensalz kannst du in den Salat, in eine Joghurtsauce oder in eine Topfencreme streuen

– 1000-Kräuter-Salz ist universell einsetzbar

– Vogelbeersalz ist eine exquisite und seltene Kostbarkeit, verwende sie am besten zu Käse, Frischkäse und Wild; das außergewöhnliche Salz schmeckt auch hervorragend zu Eierspeisen oder in vegetarische Gerichte

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Wie verwende ich Kräuterspezerey…Sirupe
22 Mai
  • Sirupe kannst du natürlich normal mit gutem Wasser oder Mineralwasser nach Belieben verdünnen und trinken
  • Sirupe kannst du auch in einen guten Erkältungstee (Holundersirup, Mädesüß) geben
  • aus einem guten Sirup kannst du ein herrliches Sorbet machen
  • speziell in der Weihnachtszeit ist aus einem Hollerbeersirup im Nu ein alkoholfreier Punsch gezaubert
  • Mit warmem Wasser sind meine Sirupe gerade im Winter ein Genuss

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