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15 Okt

Jetzt bin ich dabei, mit Gedanken über den Kräuterbrief für nächste Woche zu machen und sehe, dass ich nun schon zwei Wochen lang keinen Blog mehr geschrieben habe. Das kommt davon, wenn man auf zu vielen Hochzeiten auf einmal tanzt! Die Leitung der Ausbildung an der VHS Wattens beansprucht mich ganz schön. Jede Woche wird ein Skript geschrieben, weil ich flexibel sein möchte und auf die Wünsche der Teilnehmerinnen eingehen will, habe ich das nicht schon im Voraus erledigt. Es ist schön zu sehen, wie die Menschen lernen und wie beGEISTert sie sind. Dazwischen kommen dann immer noch Veranstaltungen an verschiedenen Erwachsenenschulen in der Umgebung und ja, auch meine Kurse werden gerne angenommen. Die beiden Jahreszyklen „Im Jahreskreis“ und „Göttinnenreigen“ sind beide seit dem jeweils 2. Kurstag ausgebucht – ich freue mich immer wieder, die lieben Gesichter zu sehen – mittlerweile sind wir so richtig zusammengewachsen. Eigenartigerweise kommen alle Frauen aus der Ferne, das ist schön, so wird das Wissen und der Geist hinaus getragen.

Es ist also Mitte Oktober und ich bin sehr eingespannt, auch mit den vielen Terminen, die ein Hausbau so mit sich bringt. Ich bin zwar erst in der Vorbereitungsphase, der Bau beginnt nach dem Winter. So bald der Schnee weg ist, aber ich bin gerne vorbereitet und wenn ich sehe, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt, bin ich froh, dass ich noch etwas Luft bis dort hin habe. Der „Nestbau“ für mich und mein Kind ist auch der Grund, weshalb ich im nächsten Jahr mit meinem Angebot ein wenig zurück fahren werde – aber keine Sorge: nur kurzfristig. Im übernächsten Jahr geht es dann richtig los – mit Seminarraum, Kräutergarten und allem drum und dran. Ihr dürft gespannt sein, was ich mir schon überlegt habe und bis da hin noch überlegen werde!

Gestern war ich mit einer kleinen aber sehr feinen Gruppe unterwegs zu den Wurzeln. Wir haben Angelikawurzeln für einen feinen Schnupfenbalsam ausgegraben. Es war ein schöner Nachmittag, wir haben auch genügend Wurzeln gefunden und durften sie mit nehmen. Auch wenn die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer das nicht so empfunden haben, die Wurzeln sind relativ leicht aus der Erde gekommen. Wir haben uns bedankt mit Keksen, Haaren und Kupfermünzen, es war alles schön rund. Am Ende wollte eine Teilnehmerin noch mehr Wurzeln graben, es gelang ihr nur mit viel Mühen – für mich ein Zeichen, dass sie über das Maß nehmen wollte. Ich bin drauf gekommen, dass es schwierig ist, Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass es genug ist, wenn das feine Gspür fehlt. Die anderen Teilnehmer hatten genug, es war gut. Ich bin dann am Abend nochmals zu der Stelle hin gegangen und habe einen Dank dort gelassen – der Geist des Ortes und die Pflanzendevas gaben mir das Gefühl, dass dies nicht mehr notwendig war, sie gönnten der Frau die Wurzeln und so sollte es dann wohl auch sein. Mutter Natur gibt viel und gibt gerne, sie nährt uns und sie liebt uns – eben wie eine Mutter. Was für ein schönes Gefühl. Trotzdem sollten wir immer achtsam sein, Respekt und Dank zeigen für ihre Gaben.

Kommenden Donnerstag bin ich mit dem Kurs „Salben II“ einem Workshop für Fortgeschrittene in der Erwachsenenschule Mutters. Es sind noch Plätze frei, wer möchte, kann sich gerne noch anmelden.

 


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