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Tag Archives: Kräuter

Kaum kündigt sich der Herbst an…
06 Sep

…schaut auch schon der Schnee von den Bergspitzen. Das war jetzt wahrlich kein sanfter Übergang. Aber vielleicht bekommen wir ja einen wunderschönen, feinen Altweibersommer. Der Name kommt übrigens von den feinen Spinnfäden, die so zauberhaft und geheimnisvoll durch die Luft schweben, wie lange, silberne Frauenhaare. 

Im letzten Kräuterbrief habe ich kurz angedeutet, dass der Herbst die Zeit des Feierns ist. Das kündigt sich im September schon an, wenn die bekränzten Kühe, Ziegen und anderen Tiere von den Almen kommen. Auch heute müssen sie die teilweise langen Wege von der Alm bis zu ihrem Heimatstall zu Fuß bewältigen. Aber den Tieren macht das nichts, sie sind vom Sommer in den Bergen gut beisammen, wie man so schön sagt. Auch tragen sie ihren Schmuck mit Stolz und sie freuen sich, wieder im Tal zu sein. Auch die Menschen sind froh, wenn auf der Alm nichts passiert ist oder wenn eine gute Ernte eingefahren werden konnte. Man war dankbar für die Gaben, die Mutter Erde so gerne verschenkt. Man war nicht achtlos und nahm alles für selbstverständlich. Eine tief empfundene Dankbarkeit, Zufriedenheit und Glück machte sich im Herbst breit. So gibt es auch heute noch Kirchtage, Almatriebsfeste, Erntedankfeste und vieles mehr, bevor Kathrein (Hl. Katharina im November) den Tanz einstellt. 

Ab Michaeli, also dem 29. September, hat auf der Alm kein Mensch mehr was zu suchen. Dann gehört das Reich wieder den Kasermandln, das sind die Alm- oder Naturgeister, die sich während des Sommers weit in die Berge hinauf zurück ziehen. Wehe dem, der es wagt, nach Ende September noch auf der Alm zu sein. Eigentümliche Geschichten hört man von jenen, die dieses Gebot missachtet haben.

Ihr werdet merken, dass ich im Herbst die ein oder andere Geschichte erzählen werde. Traditionell verlagerte sich mit dem kürzer werdenden Tag die Arbeit ins Haus. Dort spann man die Wolle oder den Flachs, man reparierte Arbeitsgerät, nähte, strickte, schnitzte und ruhte sich auch mal aus. In den Stuben fanden sich also alle Bewohner des Hofes ein, der Bauer und die Bäuerin, Mägde, Knechte und natürlich die Kinder und die noch lebenden Großeltern sowie unverheiratete Onkel oder Tanten. Da wurden oft Geschichten, Märchen und Sagen erzählt. Sie sind Nahrung für die Seele, genau so, wie das Graben und Wühlen mit den bloßen Händen in der Frühlingserde, wie das Streifen durch den blühenden Sommergarten oder Musik und Tanz zum Erntedank. Geschichten und Märchen dürfen nicht unterschätzt und als Unfug oder Kinderkram abgetan werden. Wenn man sich ihnen hingibt, eröffnen sie einem ungeahnte Welten, Einblicke und Erkenntnisse. 

Was sich im Garten so tut

Langsam lässt auch die Zucchini-Pflanze nach – sie hat sich in diesem Sommer wahrlich verausgabt. So eine reiche Zucchiniernte hatte ich noch nie. Die Buschbohnen konnten schon gepflückt werden, die Stangenbohnen sind noch ganz gelb, die brauchen etwas länger. Es hat wieder geregnet, die Tomaten verfaulen schön langsam an den Stauden. Ausserdem habe ich genug geerntet – es waren 7 kg! Ich denke, ich werde einige von ihnen heraus nehmen, damit die Kräuter unter und hinter den Stauden – die haben ja heuer wirklich gewuchert – noch ein bisschen Licht bekommen. Dort habe ich ja im Frühling richtige Schätze eingepflanzt. Eine Zitronenmelisse, zwei Rosmarin, einen Thymian, Griechischen Bergtee und das Kraut des Lebens Jiaogulan. Ich hab sie lange schon nicht mehr zu Gesicht bekomen – ich bin gespannt, wer die Tomaten überlebt hat. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Kürbisse leuchten orange und gelb zwischen den dichten Blättern hervor – es ist so ein fröhliches Volk, die Kürbisse, Gurken und Zucchini! Ich freu mich schon auf die erste orange-gelbe Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen und ein bisschen Safran. 

Die lieben Wurzeln 

Langsam ist es auch an der Zeit, sich gedanken darüber zu machen, welche Wurzeln man im Winter bzw. nächstes Jahr so braucht. Bis Ende Oktober haben wir ja Zeit, eigentlich bis zum November-Neumond. Danach ist alles „Puka“ das heisst, wir entnehmen nichts mehr dem Pflanzenreich, es gehört wieder alles den Naturgeistern und Mutter Erde nimmt ihre Kinder in ihr Reich mit hinab um sie schlafen zu legen. Auch wenn noch genügend Zeit bleibt, sollten wir uns bereits auf die Suche begeben. Nicht jedes Jahr stehen die Pflanzen an der gleichen Stelle und ab und zu „verschwinden“ sie auch, wie zum Beispiel das Salomonssiegel. Das könnte rein theoretisch bereits Ende Juni gegraben werden, da alle oberirdischen Teile absterben und sich die Kraft bereits in der Wurzel befindet. Wenn du trotzdem auf den Herbst warten möchtest, solltest du die Stelle unbedingt markieren – sonst findest du die Wurzel nie wieder!

Von den Wurzeln nehmen wir nicht so viel – sie sind sehr heilkräftig und oft genügen eine oder zwei. Ich brauche in diesem Jahr unbedingt wieder Bibernelle, Beinwell, Angelikawurz, Meisterwurz und Blutwurz. Aus meinem Garten werde ich Alant und Liebstöckelwurzel nehmen. Aus der Liebstöckelwurz kann man eine wunderbare Sehnensalbe herstellen. Löwenzahnwurzel ist im Herbst eine Wohltat für die Bauchspeicheldrüse, Brennesselwurzeln kann man jetzt dann ebenfalls wieder ernten. 

Was sich sonst noch tut 

Vor ein paar Tagen habe ich Brennesseln geerntet. Ich schneide immer das obere Drittel ab und lege die Pflanzen dann zum Trocknen auf ein Tuch. Nach wenigen Tagen sind sie trocken, nun brauche ich nur noch drauf zu klopfen – aber Achtung, sie können auch in trockenem Zustand noch ganz schön brennen! Nach dem Draufklopfen nehme ich die Stängel mit den Blättern weg und übrig bleiben die Samen – das Viagra der Alpen 😉 Die Brennesselsamen sind ein echtes Power-Food, man kann sie in Smoothies geben, in den Salat, in Suppen oder ins Müsli. Sie haben mehrfach ungesättigte Omega3-Fettsäuren, unzählige Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine. Die Brennesselsamen geben Kraft, nach langer und schwerer Krankheit, schwächlichen Kindern oder alten Menschen. Es ist so einfach sie zu gewinnen und sie sind so gesund! 

Heut war ich auch noch Hollerbeeren sammeln. Sowas – von weitem schaut es immer so aus, als ob alle schön prall und reif sind und wenn man dann näher kommt, gibts fast jedes Mal eine Überraschung. Entweder die Beeren sind unerreichbar weit oben, die herunten haben die Vögel schon vernascht. Manchmal sind es auch Leute, die es entweder nicht erwarten können, bis sie reif sind, oder einfach schneller sind als andere. Oder sie sind noch grün oder schon verdorrt. Heute hatte ich von allem ein bisschen und so werde ich – wieder einmal – Hollerbeeren in Etappen sammeln. Ist auch in Ordnung, ich mach´s ja gerne! Die Ausbeute war also nicht so riesig, dafür habe ich ordentlich Berberitzen (Sauerdorn, auf Stubaierisch: Poaßlbeern) gefunden! Heuer ist ja wieder ein sehr gutes Jahr – man sieht sie schon von weitem, die rot leuchtenden Sträucher! Auch wenn sie nicht sehr ergiebig sind, man sollte sie sammeln – sie sind ein guter Vitamin C Lieferant, also sehr sauer. Man kann sie trocknen und dann für einen Tee mörsern oder einfach ab und zu ein paar getrocknete Beeren naschen. Das bringt Abwechslung und ist gesund. 

Ich wünsche euch goldene Tage!

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Wetter, Mond und Kräuter
15 Jul

In letzter Zeit häufen sich Rückmeldungen über meine Kräuterbriefe – allesamt sind sehr positiv! Ich freue mich so sehr darüber, ich kann es euch gar nicht sagen. Sei es ein freundliches Mail oder bei einem persönlichen Treffen – ich bin dann immer ganz verlegen und freu mich aber wie ein Schnitzerl. DANKE euch allen, dass ihr mit so viel Geduld und Interesse oder auch nur ganz kurz über meine Gedankengänge, Tipps und Informationen drüber schaut. Ich weiß das sehr zu schätzen.

 

Wetter, Mond und Kräuter

Es ist doch jedes Jahr das gleiche. Der Juni ist entweder brütend heiß oder es regnet und schneit bis ins Tal. Das ginge ja noch, weil im Juni ist zwar schon Erntezeit, aber man ist noch relativ entspannt, weil es gibt ja noch den Juli, den August und ja für viele Kräuter ist sogar im September noch Zeit. Aber für viele eben auch nicht. Hat man also – aus welchen Gründen auch immer – verabsäumt Frau Gundelrebe anständig unter Alkohol zu setzen, dann schaut man unter Umständen durch die Finger. Bis zum nächsten Jahr um genau zu sein. Bei den Hollerblüten ist genau so. Ganze 3 Wochen hat man, um sich mit den kostbaren Duftwolken ein zu decken. Danach kann man nur noch hoffen, dass die Vögel nicht schneller sind und man wenigstens im Herbst noch ein paar Beeren erhascht.

Ja und dann kommt der Juli. Angeblich mit dem August einer der heißesten Monate in unseren Breiten. Wie das so ist, bringen hohe Temperaturen meistens auch Gewitter. Ich liebe Gewitter – es gibt wenig, das mich so sehr anregt wie ein anständiges Gewitter. Auch ist der Regen ungeheuer wichtig, sonst würde ja alles verdorren, aber wer gerne Kräuter sammeln möchte hat so seine liebe Not damit. Schließlich sollten ja mindestens 2 trockene Tage herrschen, damit die Pflanzen genügend Wirkstoffe hergeben. Tja und dann kommt da noch oft die Frage: schaust du auf den Mond oder ob das „Zeichen“ (gemeint ist das Sternzeichen, das der Mond gerade durchwandert) passt? Naja, wenn ich das auch noch berücksichtigen würde, müsste ich das Kräutersammeln lassen. Wenn es aber etwas ganz spezielles werden soll – zum Beispiel eine besonderes heilkräftige Salbe oder Tinktur und es eilt nicht, dann versuche ich schon, im Einklang mit dem Kosmos zu arbeiten – aber es gelingt halt nicht immer und oft ist es auch ein Notfall…

Und wenn es dann so weit ist, der zweite trockene Tag ist verstrichen, dann kann  man sich schon mal die ganzen Ernteutensilien her richten und in den Startlöchern scharren – denn es gibt viel zu tun! Ringelblumen, Rosen, Schafgarbe, Frauenmantel, Rotklee und natürlich kann man laufend Gartenkräuter ernten. Thymian holt man sich vor der Blüte, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Salbei geht auch wieder – seine Blüte ist schon vorbei. Für den Lavendel ist es auch schon höchste Zeit – die meisten ätherischen Öle hat er kurz vor dem Aufblühen. Alles trocknen, in Öl oder Alkohol ansetzen oder – wie zum Beispiel den Schnittlauch – schneiden und einfrieren, das sind lange Tage. Aber schöne Tage, wenn man dann die ordentlich beschrifteten und aufgereihten Gläser betrachtet, sie täglich schüttelt, lüftet und ihnen gute Energien schickt – es ist ein sehr befriedigendes Wohlgefühl. Zufriedenheit.

 

Wer mir begegnet

Odermennig?

Am Donnerstag, bei meiner wöchentlichen Kräuterwanderung, stand er auf einmal da. Da stand er noch nie, da bin ich mir sicher. Der Herr Odermennig – ein sehr edler Geselle, das Kraut der Sänger und Redner. Aber sein wahres Geheimnis offenbart sein alter Name: „Heil aller Welt“  – nur sehr große, wirksame Kräuter erhalten solche Namen. Er ist eine unglaublich große Heilpflanze. Ein Tee aus den Blättern und ein paar Blüten hilft bei vielen Leiden wie zum Beispiel Blasenleiden, Durchfall (auch bei Reizdarm), Gallen- und Leberleiden, Gelbsucht, Milz-, Nieren und Steinleiden. Auch bei Kindern kann er eingesetzt werden – er schmeckt herrlich und hilft auch gegen Würmer. Herr Odermennig ist ein guter Grüntee-Ersatz und eine großartige Krebsprophylaxe. Generell sollte man bei entzündlichen Prozessen im Körper zuerst an einen Odermennig-Tee denken. Man kann ihn auch als Tinktur ansetzen – traditionell wird er aber als Tee zu sich genommen.

Ja und nun weiß ich auch, weshalb ich ihn in diesem Jahr genau da entdeckt habe: jemand kam am nächsten Tag zu mir und brauchte Rat: der Ehemann leidet an dem sogenannten Reizdarmsyndrom….ich finde das sehr spannend.

 

Weissdorn!

Auch der Weißdorn begegnet mir wieder öfters. Er war ein heiliger Baum bei den Kelten. Früher war er ein Nahrungsbaum und natürlich auch magisch. Er blüht im Mai und für unsere Ahnen war der Mai ja die Zeit der Frühlingsfeste – blühte der Weißdorn, war es Zeit zum feiern.

Der Hagedorn bot aber nicht nur Nahrung in Form seiner Beeren, er bot auch Schutz. Er ist eine alte Einfriedungspflanze und immer in Gesellschaft mit Holler, Schwarzdorn, Hagebutte und anderen Schutzpflanzen an zu treffen. „Hag“ bedeutet Umzäunung, Gehege, hegen, behaglich. In manchen Gegenden hängt man Zweige vom Weißdorn an die Haustür, um sich vor bösen Energien zu schützen. Man schützte sich vor der Wildnis – vor der „anderen Welt. Daher kommt auch der Ausdruck „Hagazussa“ = die Hexe, die „Zaunreiterin“, die weise Frau, die zwischen den Welten zu Hause ist. Sie wurde von den Dorfbewohnern geschätzt weil sie geholfen hat und gleichzeitig gefürchtet, weil sie mit einem Fuß in der Wildnis, in der unbekannten Welt stand. Sie pflegte Kontakte mit den geistigen Wesen, Schamanen und Giftpflanzen. Sie war eine „Grenzgängerin“.

Erst sehr spät  – um 1850 – entdeckte ein irischer Arzt die Heilkraft des Weißdorns als hervorragende Herz- und Kreislaufpflanze. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind in den Blüten, Blättern und in den Beeren. Aus den etwas unangenehm duftenden Blüten macht man Tee, die Blätter können in den Speiseplan als Zutat für Salate oder Smoothies eingebaut werden, als Tee wirken sie auch schlaffördernd. Die Beeren isst man als Marmelade oder roh. Aus allen dreien kann man jeweils eine Tinktur herstellen und diese dann im Herbst zusammen mischen – sie wirkt herzstärkend, Blutdruck ausgleichend (eher bei niedrigem Blutdruck) und Kreislauf anregend. Ab 45 sollte man sich regelmäßig mit dem Weißdorn befassen und ihn sich – im wahrsten Sinne des Wortes – zu Herzen nehmen.

Herzwirksam ist sogar das Holz: Als Schutzamulett in der Herzgegend auf der Thymusdrüse getragen, gibt es viel Kraft und kann – energetisch – herzwirksam sein.

Für Kinder ist der Tee gemeinsam mit Melisse eine Wohltat, wenn sie zappelig, unkonzentriert oder „hyperaktiv“ (nach Pop-up-Getränken und bestimmten Schokoladesorten usw.) sind. Sie schlafen mit dem Tee sehr gut, er wirkt stimmungsaufhellend, befreiend. Der Weißdorn hat eine sehr liebliche, Geborgenheit gebende Energie.

 

Juli-Tipp

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man keine dunklen Gedanken mehr hegen kann, wenn man ein Gänseblümchen anschaut? Probier es mal!

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23 Mrz

Vorgestern hat also ganz offiziell der Frühling begonnen. Für mich Anlass genug, mir Gedanken darüber zu machen, was ich in diesem Jahr neu anfangen möchte. Möchte ich überhaupt etwas Neues anfangen? Ist es denn unbedingt notwendig, immer und ständig etwas Neues, Besseres, Größeres oder einfach etwas anderes zu machen? Ist es nicht genug, wenn sich die Umwelt ständig verändert und hat man nicht genug zu tun, sich dem zu öffnen? Sich dem hin zu geben? Ist das zu passiv? Was ist ZU passiv? Ist passiv sein Stillstand? Wenn ja – was ist so schlimm an einem Stillstand? Stillstand ist doch die beste Gelegenheit sich zu sammeln und zu sortieren. Für den besseren Überblick oder so. Und wenn es nur ein Augenblick ist, der Augenblick in dem der Schöpfungsfunke springt.

Um mich mal kurz zu erklären: Ich befinde mich seit ungefähr einem Jahr in einer Stimmung in der ich alles hinterfrage. Muss ich dies tun, muss ich das tun? Warum sollte ich das tun? Brauche ich einen Überblick? Ist es besser sich dem Chaos hin zu geben? Ist nicht das echte Leben Chaos? Im Chaos gebiert sich das Leben neu – Schöpfungsfunke… Und doch – es hat alles seine Ordnung. Sogar das Chaos. Also beschließe ich zu vertrauen. Mir selbst und…und…und ja, dem Göttlichen. Es hat schon alles seine Richtigkeit und seinen Sinn. Für mich im Kleinen aber auch in der großen, weiten Welt. Darauf vertraue ich. Genau so, wie ich darauf vertraue, dass jedes Jahr im Frühjahr das wohl geordnete Chaos im Tier- und Pflanzenreich ausbricht. Was für ein Gewusel, Gezwitscher, Gesumm und was für ein Streben dem Licht und der Sonne entgegen! Man kann dem Gras buchstäblich beim Grünwerden zuschauen. Letzte Woche waren die Weidenkätzchen noch fast verkapselt. Heute sind sie schon richtig groß und manche sind sogar schon beim Verblühen. Die Bienen haben viel zu tun und das ist gut so! Sogar den ersten Zitronenfalter habe ich diese Woche schon gesehen. Was für eine Freude dieses ordentliche Chaos doch ist!

Die ersten Gänseblümchen, Spitzwegerich, etwas Scharbockskraut und sogar ein paar vorwitzige Gundelrebenblättchen habe ich entdeckt. Die Zutaten für einen Wildkräutersalat warten schon. Auf ins Gemüse!

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Die neuen Kräutertermine 2017 sind online!
31 Dez

In diesem Jahr gibt es einige Änderungen – es gibt Tagesworkshops und lässige Kindernachmittage! Unter dem Menüpunkt Seminare  Kinderkräutertreff findet ihr die Termine für die Kinderworkshops und unter „Im Jahreskreis“ geht´s zu den Tagesseminaren.

Darüber hinaus gibt es viel zu lernen: ob Hausmittel bei Erkältungen, Haushaltshelfer oder die altbewährten Salben-rühr-Stunden, all das und viel mehr kannst du in diesem Jahr in der Kräuterweise erleben.

Die Termine werden laufend ergänzt und erweitert. Immer wieder mal reinschauen lohnt sich! Änderungen vorbehalten 🙂

Viel Spaß beim Stöbern – ich freu mich auf DICH!

Baumwesen3

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