Ein bisschen Magie im Alltag gefällig?

Wer kennt das nicht? Ein Kleeblatt oder eine Kupfermünze in der Geldtasche soll bewirken, dass das Geld nie ausgeht. Früher hatten man Hasenpfoten und dergleichen mehr um den Hals gehängt, um das Böse und Unglück ab zu wenden. Hufeisen an der Eingangstür oder am Kühlergrill sollen das ebenfalls.


Wenn man "Magie" hört, denkt man gleich an Elfen, Feen, Zauberer, Hexen und damit verbunden allerlei geheimnisvolle Rituale, Zaubersprüche und überhaupt: kein normaler Mensch kann sowas, geschweige denn, dass man es überhaupt macht.


Aber es ist ganz einfach, die oben genannten Beispiele zeigen, dass wir alle noch ein bisschen an Magie glauben und sie auch hin und wieder praktizieren. Auch wenn uns nicht bewusst ist, dass diese Handlungen und kleinen Alltagsrituale Magie wirken sind.


Schwellen im Leben

Bleiben wir bei der Eingangstür. Türen haben Schwellen und Schwellen sind nichts anderes als Übergänge. Schwellen gibt es viel häufiger, als wir denken. Es gibt die Schwelle vom Leben in den Tod, vom Mutterleib ins Leben, vom Mädchen zur Frau, vom Jungen zum Mann, von der Frau zur Alten und auch vom Mann zum Alten. Jeder Übergang wurde früher mit einem Fest bzw. einem Ritual gefeiert, schade, dass dies heute nicht mehr so wahrgenommen wird. Wir feiern zwar Geburtstag, Taufe, Hochzeit, den Pensionsantritt und ja auch das Totenmahl ist eine Feier. Aber so richtig erkennen wir nicht mehr welcher Sinn dahinter steckt.



Türschwellen

Ein hübscher Eingangsbereich lädt freundliche Energien ein

Und wieder zurück zur Tür: durch die Haus- oder Wohnungstür - schreitet man hinaus in die Welt. Oder man lässt die Welt in sein Reich. Nicht nur physisch ist die Einganstür eine Schwelle, energetisch spielt sie ebenso eine große Rolle. Deshalb sollte man die Umgebung vor der Tür immer schön ordentlich und sauber halten. Damit Energien, die wir nicht im Haus haben wollen, erst garnicht auf die Idee kommen, sie könnten in unser Heim eindringen. Es ist zum Beispiel erwiesen, dass Häuser mit liebevoll gestaltetem Eingangsbereich weniger oft von Dieben heimgesucht werden. Dabei reicht es nicht, dass kein Krümelchen auf dem Fußabstreifer liegt. Es sollte im wahrsten Sinne des Wortes der Besen geschwungen werden. Ein Birkenreisigbesen eignet sich hervorragend zur energetischen Reinigung des Hauseingangs. Dabei solltest du immer darauf achten, von der Tür weg zu fegen.




Schutzmagie

Schutzkranz aus Immergrünen

Das erwähnte Hufeisen sorgt dafür, dass das Glück nicht verlorgen geht. Allerdings ist es wichtig, das Hufeisen mit den Enden nach oben auf zu hängen, sonst fällt das Glück heraus.

Kränze aus Wacholder, Buchs oder Eibe sind auch hervorragende Beschützer - ebenso wie bei den Pflanzen selbst - verfangen sich die bösen Geister darin und verfallen in einen Zählzwang. Die Blättchen oder Nadeln müssen alle gezählt werden und so lange sie beschäftigt sind, können sie keinen Schaden anrichten. Aus diesem Grund waren diese drei Bäume bzw. Sträucher auch immer an Friedhofsmauern zu finden. Zum einen um die Ruhe der Toten zu gewähren und zum anderen um die toten Seelen am Herumirren zu hindern.





Salz

Salz ist ein sehr starkes magisches Werkzeug. Man kann es in einem Säckchen an die Tür hängen oder immer wieder mal vor der Tür streuen. Das reinigt und schützt. Auch in der Handtasche oder im Hosensack hilft einem ein Salzsäckchen durch den Alltag. Früher legte man Babys ein Säckchen mit bestimmten Kräutern und Salz in die Wiege um es vor Neid, Missgunst und Flüchen zu schützen.



Gutes anziehen

Die Haustür ist aber auch dazu da, Gutes an zu ziehen. So lockt man Geld an, wenn man 5 Münzen unter den Abstreifer auf die Schwelle legt. Ein heimelig anmutender Eingangsbereich lädt freundliche Menschen ein.



Ist das Malheur passiert...

...und man hat doch irgendwie negative Energien ins Haus gelassen, so stellt man sich vor die Tür und schlägt diese mehrmals und lautstark zu. So verfangen sich die Energien zwischen Tür und Angel und bleiben dort gefangen. Andererseits sollte man nicht sinnlos die Türen knallen, man könnte sein Haus verlieren.

Du fragst dich jetzt sicher, wie man Energien rein lässt, die man eigentlich nicht will. Wenn du zu jenen Menschen gehörst, die beim Heimkommen oder Weggehen die Tür offen stehen lässt während du dich an- oder ausziehst und deine Sachen zusammenpackst oder auspackst, dann brauchst du nicht weiter zu fragen :-) Das lässt nicht nur Unerwünschtes herein, es kann auch passieren, dass gute Energien aus deinem Heim entschwinden.




Sommerkranz zur Sonnwend






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